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Wir sind eine Gruppe von Ferienpark Urlaubern, die sich zusammengetan haben, um eine Anlaufstelle zu sein für Leute, die sich wie wir auch für Ferienparks interessieren. Wir stellen hier in regelmäßigen Abständen unsere Erfahrungen online, wenn einer von uns mit seinen Freunden oder Familie einen Ferienpark besucht hat. Diese Erfahrungen und die dazugehörigen Infos und Bilder sind hoffentlich hilfreich. Wir besuchen die Ferienparks sowohl mit den Kindern als auch nur mit Freunden, so dass wir beide Seiten gut kennen!
Ein Ferienpark ist wahrscheinlich nicht das typische Ziel eines Paares, das sich ein echtes Luxuswochenende gönnen möchte. Das mag in der Regel stimmen, aber der Ferienpark Sunparks “Kempense Meren” ist definitiv die Ausnahme von der Regel.
Wir sind dorthin gefahren, weil er in einer wunderschönen Umgebung liegt, die Seen, Heide und Pinienwälder zu bieten hat. Die ganze Region wird außerdem von einem autofreien Radwegenetz durchzogen, sodass wir als begeisterte Radfahrer eine schöne Tour einplanen konnten. Unsere eigentlichen Beweggründe, in diesen herrlichen belgischen Park zu kommen, lassen sich aber auf zwei Begriffe reduzieren: Spitzengastronomie und Wellness.
Wie gesagt, wir wollten ein Wochenende lang Luxus. Deshalb haben wir in “Kempense Meren” kein Ferienhaus gebucht, sondern uns im Hotel eingemietet. Dort haben wir wunderbar gefrühstückt und uns dann in den Wellness-Bereich des Parks aufgemacht. Dort wird alles geboten, was man sich von einem Spa nur wünschen kann. Wir haben geschwommen, gesaunt und uns im Ruheraum entspannt. Während ich meine Rückenmassage hatte, war meine Frau im Beauty-Bereich und hat sich dort verwöhnen lassen. Nachmittags haben wir uns dann vom Tourist Guide im Park ein paar Tipps für unsere Fahrradtour geben lassen und uns so Hunger für unser kulinarisches Abend-Projekt geholt.
Die Küche in so einem Ferienpark ist nicht ganz unser Ding. Nicht, dass das Essen nicht in Ordnung wäre. Aber wir sind echte Feinschmecker und lieben es, ab und an mal in ausgesuchten Restaurants zu essen. “Kempense Meren” ist dafür ein toller Ausgangspunkt. In Belgien gibt es ja diverse Sternerestaurants und auch die Region Kempen darf sich rühmen, Spitzengastronomie zu beherbergen. Wir haben uns also in unserem Hotelzimmer für den Abend umgezogen und los ging’s. An zwei aufeinander folgenden Abenden haben wir großartig gegessen und uns mit super gutem Service verwöhnen lassen. Die Tische hatten wir natürlich schon Wochen im Voraus reserviert; spontan bekommt man in solchen Restaurants ja so gut wie nie einen Platz. Die Hotelrezeption war uns mit den Taxis behilflich, denn das Auto haben wir auf dem Parkplatz in “Kempense Meren” stehen gelassen.
Für meine Frau und mich sind diese Tage unvergessliche. Das Hotel, die Landschaft, das Spa und der freundliche Service der Park-Mitarbeiter, all das hat zu dem tollen Erlebnis beigetragen. Als der Tourist Guide im Park mitbekam, dass wir Gourmets sind, hat er uns sogar eine Liste mit den regionalen Spezialitäten zusammengestellt und uns ein paar gute Geschäfte empfohlen. Dort haben wir auf dem Rückweg dann tatsächlich auch einiges eingekauft. Mit einem belgischen Abendbrot haben wir später zu Hause unser gelungenes Luxus-Wochenende ausklingen lassen.