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Wir sind eine Gruppe von Ferienpark Urlaubern, die sich zusammengetan haben, um eine Anlaufstelle zu sein für Leute, die sich wie wir auch für Ferienparks interessieren. Wir stellen hier in regelmäßigen Abständen unsere Erfahrungen online, wenn einer von uns mit seinen Freunden oder Familie einen Ferienpark besucht hat. Diese Erfahrungen und die dazugehörigen Infos und Bilder sind hoffentlich hilfreich. Wir besuchen die Ferienparks sowohl mit den Kindern als auch nur mit Freunden, so dass wir beide Seiten gut kennen!
Wenn es um Urlaub geht, dann sind mein Mann und ich in den letzten Jahren sehr egoistisch gewesen. Wir interessieren uns beide sehr für Kunst und sind deshalb große Italienfans. Die Kinder fanden das gar nicht toll und haben dem Familienurlaub eher mit Schrecken entgegengesehen, als dass sie sich darauf gefreut hätten. Wir hatten schon das Gefühl, dass wir etwas gutzumachen hätten, und haben deshalb in diesem Jahr Ferien gebucht, die ganz und gar auf die Kinder abgestimmt waren. Kurze Anfahrt, weit und breit kein Museum, dafür jede Menge Sport, Spaß und gute Laune. Wir haben vorher kein Sterbenswörtchen davon erzählt und die Kinder ganz einfach mit dem Aufenthalt im Ferienpark Erperheide in Belgien überrascht.
Wir leben in Düsseldorf, da hatten wir es bis Erperheide nicht weit. Der Park, der von Center Parcs betrieben wird, liegt in der Nähe von Antwerpen. Weil wir wie gesagt ein schlechtes Gewissen hatten, haben wir ein richtig schönes Haus gebucht; etwas größer, als wir es eigentlich benötigt hätten. Das war für die Kinder schon mal der erste positive Schock. Kein Hotel. Keine Zimmermädchen. Kein Umziehen für den Speisesaal. Stattdessen bekam jeder ein eigens, sehr ansprechend eingerichtetes Zimmer. Wir hatten unsere eigene Terrasse und ein tolles Wohnzimmer mit offener Küche. Keine Frage, auch wir Eltern haben uns vom ersten Moment an wohlgefühlt.
Das hat sich noch gesteigert, als wir dann im Laufe des Urlaubs gesehen haben, wie glücklich Kinder sein können. Unsere haben sich als wahre Wasserratten entpuppt und waren aus dem Aqua Mundo gar nicht wieder rauszukriegen. Dort gibt es ein ganz zauberhaft angelegtes asiatisches Fischerdorf, das man schwimmend und schnorchelnd entdecken kann. Natürlich sind auch Rutschen und Wellenbäder da. Mir hatte es vor allem das Asia-Dorf angetan. Es ist schon eine Kunst, so etwas zu planen und zu bauen.
Kunst, damit wären wir ja wieder bei unserem Lieblingsthema, unsere Kinder sind viel großzügiger als wir. Sie haben uns einen Tag “geschenkt”, an dem wir das Programm bestimmen durften. Wir sind dann nach Antwerpen gefahren und haben einige sehr gute Antiquitätengeschäfte besucht und ein kleines Bild gekauft. Auf dem Rückweg haben wir dann in einem exzellenten Restaurant zu Abend gegessen; den Tisch hatten wir vorher gebucht. Das hat mir übrigens im Park am meisten gefehlt, dass man dort nicht die hervorragende belgische Küche genießen kann. Unseren Kindern dagegen war das natürlich völlig egal. Sie waren vom Essen im Market Restaurant hellauf begeistert. Sie sind für kulinarische Abenteuer ja auch wirklich noch zu jung. Da haben ihnen Herausforderungen wie die Riesenschaukel “Big Swing” im Park viel mehr bedeutet. Wir werden im nächsten Jahr wiederkommen. Unsere Kunstreisen setzen wir fort, wenn die Kinder mal aus dem Haus sind.